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Ceylon-Zimt vs. Cassia: Der Unterschied, der zählt

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Was in deutschen Supermarktregalen meist als „Zimt“ verkauft wird, ist in Wahrheit Cassia – nicht echter Ceylon-Zimt. Der Unterschied ist mehr als Geschmackssache.

Cumarin: der entscheidende Unterschied

Cassia-Zimt enthält deutlich höhere Mengen an Cumarin, wovor das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ausdrücklich warnt. Echter Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum) ist von Natur aus nahezu cumarinfrei.

Geschützter Herkunftsstatus

Seit 2022 trägt Ceylon-Zimt aus Sri Lanka den EU-Schutzstatus g.g.A. (geschützte geografische Angabe, Verordnung (EU) 2022/144) – denselben rechtlichen Schutz wie Champagner oder Parmigiano Reggiano. Nur Zimt, der bestimmte Herkunfts- und Qualitätskriterien erfüllt, darf sich so nennen.

Woran erkennt man echten Ceylon-Zimt?

Echte Ceylon-Zimtstangen sind dünn, weich und lassen sich leicht brechen – sie bestehen aus mehreren hauchdünnen, ineinander gerollten Rindenschichten. Cassia-Zimtstangen sind dagegen dick, hart und bestehen meist nur aus einer einzelnen, dick eingerollten Rinde.

Mehr zu unserer Herkunft und Qualität finden Sie auf unserer Qualität-Seite.

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